
Die Vogelbeere
Die Vogelbeere – auch Eberesche genannt – ist eine traditionsreiche heimische Pflanze, die seit Jahrhunderten geschätzt wird. Ihre leuchtend roten Früchte gehören zum charakteristischen Bild von Tux und sind nicht nur für Vögel eine wertvolle Nahrungsquelle.

Eine besondere Frucht aus der Natur
Die Vogelbeere (Sorbus aucuparia) gehört zur Familie der Rosengewächse. Im Frühling schmückt sie sich mit weißen Blüten, im Spätsommer und Herbst trägt sie ihre auffälligen orange- bis leuchtend roten Beeren.
Ihren Namen verdankt sie unter anderem ihrer Bedeutung als Nahrung für zahlreiche Vogelarten. Die Früchte bleiben meist bis nach dem ersten Frost auf dem Baum, um einen besonders edlen Brand zu bekommen.
Traditionell geschätzt
Die Vogelbeere ist seit jeher eng mit der heimischen Natur und traditionellen Pflanzenkunde verbunden. Ihre Früchte enthalten unter anderem Vitamin C und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe.
Früher wurden Vogelbeeren in unterschiedlichen Formen haltbar gemacht und verarbeitet – beispielsweise zu Gelees, Marmeladen oder Säften. Durch geeignete Verarbeitung lässt sich auch die natürliche Bitterkeit der Früchte deutlich reduzieren.
Wertvoll für die Natur
Die Vogelbeere ist nicht nur für den Menschen interessant. Als heimischer Baum ist die Eberesche ein wertvoller Bestandteil vieler Ökosysteme. Ihre Blüten bieten Insekten Nahrung, während ihre Beeren zahlreichen Vögeln und anderen Tieren als Futter dienen.
Damit verbindet die Vogelbeere auf besondere Weise Natur, Vielfalt und traditionelle Pflanzenkunde.
Ein Stück heimische Natur
Ob als auffälliger Baum am Wegesrand, als Nahrung für Vögel oder als besondere Frucht mit langer Tradition – die Vogelbeere zeigt, wie vielfältig unsere heimische Pflanzenwelt ist.
Entdecke die Vogelbeere als Edelbrand und ihre besonderen Eigenschaften – natürlich, traditionsreich und voller Charakter.

Herstellung Edelbrand Vogelbeere
Vorbereitung und Entstielen
Ernte: reife, gesunde Vogelbeeren werden nach dem ersten Frost geerntet und vollständig von den grünen Dolden und den Stielen getrennt., da diese unerwünschte Gerbstoffe und Bitterstoffe in die Maische abgeben.
Einmaischen und Gärung
Die Beeren waschen und leicht anquetschen, um den Zellsaft zu öffnen. Die Maische wird mit Reinzuchthefe versetzt. Die Gärung wird kontrolliert bei leicht erhöhten Temperaturen geführt, um die Hefe zu unterstützen und die Gärhemmung zu überwinden.
Brennen und Lagerung
Die vergorene Maische wird zweifach gebrannt (Rauhbrand und Feinbrand). Die in den Beeren enthaltene Parasorbinsäure baut sich beim Erhitzen und Destillieren ab. Der Vorlauf und der Nachlauf werden sauber abgetrennt, sodass nur das hochwertige, feine Herzstück aufgefangen wird.´Das Destillat wird im Glasballon gelagert, damit sich das typische Marzipan- und Bittermandelaroma mild entfalten kann.



